

Manipur-Hanfpalme (Trachycarpus ukhrulensis) – Herkunft, Pflege & Früchte

Trachycarpus ukhrulensis
Die Manipur-Hanfpalme (Trachycarpus ukhrulensis) ist eine seltene und außergewöhnlich attraktive Fächerpalme aus den Bergregionen Nordostindiens. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt im Distrikt Ukhrul im Bundesstaat Manipur, wo sie in den feuchten Bergwäldern des östlichen Himalaya-Ausläufers in Höhenlagen von etwa 1.500 bis 2.000 Metern wächst. Aufgrund ihrer Herkunft ist sie an kühle Winter und ein feuchtes Bergklima angepasst und zählt zu den robusten, winterharten Trachycarpus-Arten.
Charakteristisch für die Trachycarpus ukhrulensis sind ihre großen, nahezu kreisrunden Fächerblätter mit zahlreichen, tief eingeschnittenen Segmenten sowie ihre auffallend hellgrüne bis blaugrüne Blattfärbung. Der kräftige Stamm ist im jungen Alter dicht mit den typischen braunen Faserresten bedeckt und entwickelt mit zunehmendem Alter eine markante, elegante Erscheinung. Ihre harmonische Krone und das frische Blattgrün verleihen der Palme eine besonders edle und exotische Ausstrahlung.
Merkmale der
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Wuchsform: kräftige Fächerpalme mit aufrechtem Stamm, bis ca. 10–12 m hoch
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Blätter: große, nahezu kreisrunde, tief gefächerte Wedel in hell- bis blaugrün
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Stamm: aufrecht wachsend, im jungen Alter dicht mit natürlichen Fasern bedeckt
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Wachstum: langsam bis mäßig, robust und langlebig
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Blüten: gelbliche bis cremefarbene Blütenstände im Frühjahr
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Früchte: nierenförmige bis ovale, bei Reife dunkelblaue bis schwarze Früchte
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Besonderheit: attraktive blaugrüne Belaubung, elegante Kronenform und gute Winterhärte
Standort & Pflege
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Licht: sonniger bis halbschattiger Standort
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Temperatur: frostverträglich bis etwa –12 bis –15 °C, bei geschütztem Standort und trockenem Winterschutz kurzfristig auch etwas darunter
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Wasser: bevorzugt gleichmäßig leicht feuchte, gut durchlässige Böden; Staunässe vermeiden
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Luftfeuchtigkeit: bevorzugt eine höhere Luftfeuchtigkeit, zeigt sich jedoch insgesamt anpassungsfähig
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Substrat: lockeres, humoses und gut drainiertes Substrat mit mineralischen Anteilen
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Düngung: während der Wachstumsperiode regelmäßig, aber mäßig mit einem hochwertigen Palmendünger versorgen
Mit ihrer eleganten Erscheinung, den außergewöhnlich großen blaugrünen Fächerblättern und ihrer guten Winterhärte gehört die Manipur-Hanfpalme zu den interessantesten Vertretern der Gattung Trachycarpus. Als Solitärpflanze setzt sie eindrucksvolle Akzente in Gärten, auf Terrassen oder in repräsentativen Außenanlagen und verleiht jedem Standort ein stilvolles, exotisches Ambiente.
Kultivierung in der Schweiz
Mit der Manipur-Hanfpalme (Trachycarpus ukhrulensis) liegen in der Schweiz bislang nur sehr wenige Langzeiterfahrungen hinsichtlich erfolgreicher Auspflanzung und Überwinterung vor.
Aufgrund ihrer Herkunft aus den kühlen Bergregionen Nordostindiens sowie der bisher bekannten Erfahrungen gilt sie als gut winterhart. Ihre Frostverträglichkeit wird jedoch in der Regel etwas geringer eingeschätzt als jene der Chinesischen Hanfpalme (Trachycarpus fortunei) und der Kumaon-Hanfpalme (Trachycarpus takil).
Wie bei vielen Palmenarten gelten auch bei der Trachycarpus ukhrulensis ältere, gut eingewurzelte und etablierte Exemplare als deutlich widerstandsfähiger gegenüber Frost und winterlichen Witterungseinflüssen als junge Pflanzen.
Insbesondere in Regionen mit strengen Wintern, lang anhaltenden Frostperioden oder hoher Winterfeuchtigkeit sind geeignete Winterschutzmaßnahmen empfehlenswert. Ein geschützter Standort sowie ein wirksamer Schutz vor Nässe und extremen Minustemperaturen tragen wesentlich dazu bei, die Palme langfristig gesund und vital zu erhalten.
